BLOCH – Vergeben, nicht vergessen

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Ausstrahlungstermin 16.07.08

SWR
Brigitte Dithard & Manfred Hattendorf
WDR
Wolf-Dietrich Brücker

Produktion

Maran-Film Sabine Tettenborn, Uwe Franke & Nils Reinhard

Regie

Michael Verhoeven

Synopsis

Psychotherapeut Maximilian Bloch wird als Gutachter im Fall des Apothekerehepaars Doran hinzugezogen. Sabine Doran wird beschuldigt, ihr langersehntes Wunschkind wenige Tage nach der Geburt getötet zu haben. Als sie verhaftet wird, gibt sie die Tat zu.

Ihr Mann Michael ist vor Trauer und Entsetzen wie gelähmt. Auch Bloch ist von der Tat schockiert, doch er versucht, die Ursache für Sabines Handeln zu finden.

 

Pressestimmen

Drehbuchautorin Regine Bielefeldt wagt sich an einen Abgrund. Süddeutsche Zeitung

Bloch ist kein bornierter Einzelgänger (...) das macht die Kraft dieser Figur aus, das macht die Dynamik und Sensibilität dieser Serie und dieser großartigen Folge aus. FAZ

Mit „Bloch: Vergeben, nicht vergessen“ nach dem Drehbuch von Regine Bielefeldt hat er (Michael Verhoeven) einen Fernsehfilm inszeniert, der innerlich wie äußerlich zwischen Licht und Schatten wechselt, zwischen Hell und Dunkel, zwischen Himmel und Hölle. Dazwischen scheint es nichts zu geben. Auch und vor allem nicht mehr im Leben der Dorans. Das zeichnet Verhoeven in der ihm eigenen Dezenz und Ernsthaftigkeit behutsam und bewegend nach. Tagesspiegel

Fernsehen ist oft keine Freude. Meist liegt das daran, dass das Programm schlicht schlecht ist. Diesmal ist manches anders. Dieser „Bloch: Vergeben, nicht vergessen“ macht nur Masochisten Freude; den anderen ist dieses Psychodrama nicht Spaß, sondern Schmerz. Ein Film, der zu gut ist für eine sanft sich verplätschernde Fernsehunterhaltung. Focus

Unhysterisch wird in der neuen "Bloch"-Episode das Ungeheuerliche angegangen. Das Thema Kindstötung, das Medien und Gemüter über die letzten Monate so aufwühlte, greift man hier ohne Seifenoperempörung und Schichtenpolemik auf. Nicht im Plattenbau geschieht das Unbegreifliche, sondern inmitten arrivierter Bürgerlichkeit. (...) Wie in der vorletzten "Bloch"-Folge "Der Kinderfreund", in der es um einen Pädophilen ging, wird auch in "Vergeben, nicht vergessen" (Buch: Regine Bielefeldt) das komplexe Konditionierungsgeflecht einer potenziell gewalttätigen Seele entwirrt. Und wieder gesteht man jener Person, die zum Abscheulichsten fähig ist, das Recht auf Trost und Geborgenheit zu. Atheist Bloch etwa bewegt hier einen Geistlichen dazu, die Kindstöterin zu ihrem Glauben zurückzuführen, auf dass dieser ihr helfe, nicht unter der Last ihrer Schuld zusammenzubrechen. Sehr gut, sehr richtig ist das. TAZ

Verhoevens uneitle Inszenierung steht ganz im Dienst des Vorhabens von Autorin Regine Bielefeldt, einen zutiefst erschreckenden Vorgang behutsam begreiflich zu machen. Frankfurter Rundschau